Martina Setz, staatlich geprĂĽfte Pferdewirtin mit Schwerpunkt Reiten, bildet aus Passion und mit Inspiration in traditionell klassischer Reitweise aus.

ANTONIUS, 5 jähr. Bayernwallach
ein halbes Jahr unter dem Sattel
Foto: Branka DemsarMartina Setz sieht ihre Aufgabe als geprüfte deutsche Berufsreiterin nicht in der Selbstverwirklichung im wettkampforientierten Turniersport und auch nicht in der spanisch-barocken Showszene. Maßgeblich ist für sie die korrekte Gymnastizierung des Pferdes sowie die Befähigung des Reitschülers sicher und gut, d.h. mit minimalen Hilfen in Légérté zu reiten. Martina Setz lässt sich durch die temperamentvolle und eher „leichte“ romanische Reitweise inspirieren und haucht dadurch der auf Perfektion und Leistung ausgerichteten Reitweise, wie sie vor allem hier in Deutschland praktiziert wird, Frische, Lebendigkeit, Ausdruck und Seele ein. Das Pferd ist für sie keine Sportmaschine, die Technik perfekt abspult, sondern Tanzpartner.

N-ROLO, 13J., Lusitanohengst
beim Ăśbertreten an der Hand
Foto: Branka DemsarIhr Unterricht richtet sich vor allem an erwachsene Reiter, ebenso Spät- und Wiedereinsteiger. Dabei beginnt die umfassende Ausbildung bereits vor der Reitstunde beim korrekten und damit sicheren Umgang mit dem Pferd. Unter Berücksichtigung der Stärken und Schwächen von Pferd und Reiter ist es Ziel des Unterrichts, den Reiter über das Erlernen der korrekten Technik dazu zu bringen, ein Gespür für gutes Reiten zu entwickeln, das es ihm ermöglicht, in Balance und Anmut zu reiten, ohne mehr an Technik denken zu müssen.

LABIRINTO im Schulterherein
Foto: Branka DemsarDazu ist es notwendig, einen vorausschauenden Unterricht zu erteilen, der es dem Reiter ermöglicht die Anweisungen zu hören, zu verstehen und die Hilfen so rechtzeitig anzusetzen, dass das Pferd genau in dieser Situation wie gewünscht reagiert, denn eine gute Vorbereitung ist die halbe Ausführung. Durch Erüben von Dosierung und Timing der Hilfen entwickelt der Reiter sein Reitergefühl. Im Dialog mit dem Ausbilder wird der Reiter darüber hinaus ermutigt, eigene Lösungen zu entwickeln und selbst kreativ zu werden, um später auch ohne Lehrer mit Feingefühl auf sein Pferd einwirken zu können.

NUNO in der Trabtraversale
Foto: Branka DemsarDas Konzept beim Beritt besteht darin, in Zusammenarbeit mit Fachleuten wie Schmied, Sattler, Therapeut und Veterinär im Ausschlussverfahren zunächst die Ursache für die spezifischen Probleme des Berittpferdes heraus zu finden, um dann die Gymnastizierung des Pferdes gezielt darauf abzustimmen. Dabei wird der Beritt für alle Pferderassen auf allen Ausbildungsstufen grundsätzlich ohne Hilfszügel gegeben, wobei der Besitzer gerne miteinbezogen wird, um eine möglichst nachhaltige Wirkung zu erzielen. Der Besitzer wird nicht in „Abhängigkeit“ gehalten, im Gegenteil: Seine reiterliche Mitentwicklung erleichtert die Ausbildung des Pferdes und Nachkorrekturen werden vermindert. Die natürliche Veranlagung des Pferdes, seine rassespezifische Eigenheit und nicht zuletzt seine Individualität soll im Beritt unter dem Reiter erhalten bleiben und kultiviert werden. Diese Art der Ausbildung kommt so genannten Problempferden und Vollbluttypen besonders entgegen.

N-ROLO 
im versammelten Galopp
Foto: Branka Demsar


N-ROLO im Arbeitstrab
Foto: Branka DemsarImmer wichtig ist die Motivation des Pferdes sowie die Fähigkeit des Reiters, sein Reiten kritisch zu betrachten und unverkrampft an sich selbst zu arbeiten. Reiten ist für Martina Setz nicht nur l´art pour l´art : Nur ein gut ausgebildetes Pferd lässt den Reiter den Ausflug in die Natur wirklich entspannt und sicher genießen


Martina Setz steht darĂĽber hinaus mit ihrem umfangreichen Fachwissen mit Rat und Tat bei allen Fragen rund ums Pferd zur VerfĂĽgung.
Einstellmöglichkeiten nach Absprache vorhanden.